In-Process Kalibrierverfahren

Invasive Temperaturmessung

Die turnusmäßige Überwachung und Überprüfung einer stetig steigenden Anzahl von Messstellen kostet viel Zeit und Geld. Bei Temperaturmessstellen mit mittleren oder geringen Genauigkeitsanforderungen lässt sich mit einem speziellen Kalibrierverfahren und darauf abgestimmten Messgeräten der Aufwand und insbesondere die Stillstandszeiten signifikant senken.

Die Herausforderung bei der Kalibrierung besteht darin, Sensorelement und Referenz auf die gleiche Temperatur zu bringen. Der Aufwand dafür hängt von den Genauigkeitsanforderungen ab. Für die herkömmliche Kalibrierung müssen die Temperatursensoren ausgebaut und im Kalibrierlabor oder mittels eines mobilen Kalibrators vermessen werden.

Der Referenzfühler wird zur Kalibrierung von Widerstandsthermometern für eine In-Process Kalibrierung eingesetzt. Hierfür ist ein spezieller Messeinsatz mit Prüfrohr erforderlich. Auf diesem Wege ist eine Kalibrierung des eingebauten Widerstandsthermometers ohne Ausbau des Messeinsatzes möglich.

Highlights

  • Turnusmäßige Überwachung und Überprüfung von mehreren Messstellen
  • Stillstandszeiten signifikant senken
  • Kein Ausbauen der Temperatursensoren

Video: How it works – In-Process

Video: Unboxing – In-Process Calibration

Passende Produkte

Ähnliche Beiträge

Hygienegerechte Anforderungen

Die vielfältigen Einsatzgebiete für Druckmittler erfordern ebenso vielfältige Antworten. Labom hat mehr als 60 Bauformen im Programm. Für hygienische Anwendungen müssen sie den Regeln des Hygienic Designs entsprechen bezüglich Konstruktion, Oberflächenqualität der Werkstoffe und Reinigbarkeit im Rahmen von CIP/SIP-Prozessen.

Druckmittler-Prüfvorrichtung: Prüfen von Druckmittlern ohne Öffnen des Prozesses

Bei der Funktionsprüfung von Druckmittlern müssen in der Regel Messgerät und Druckmittler ausgebaut werden. Damit wird der Prozess unterbrochen und, das häufig größere Problem, er wird geöffnet. Mit der Labom Druckmittler-Prüfvorrichtung kann dies vermieden werden und Kosten und Risiken werden dadurch deutlich reduziert.
Membran für einen Druckmittler von Labom.

Hygienische Anwendung der Druckmittler

Druckmessgeräte und Druckmittler für hygienische Anwendungen müssen den Regeln des Hygienic Designs entsprechen. Die Konstruktion sowie die Oberflächenqualität der Werkstoffe muss eine Kontaminationsgefahr ausschließen und eine einwandfreie Reinigbarkeit im Rahmen von CIP / SIP-Prozessen gewährleisten. Alle hygienischen Druckmittler von Labom sind nach den einschlägigen Hygienestandards der EHEDG (European Hygienic Engineering & Design Group) oder nach 3A-Richtlinien konstruiert und hergestellt.

REconnect Schnellkupplung

Beim Austauschen oder Kalibrieren von Messgeräten müssen in der Regel Messgerät und Prozessanschluss ausgebaut werden. Damit wird der Prozess unterbrochen und, das häufig größere Problem, er wird geöffnet. Dies ist oft ein kompliziertes, zeit‐ und kostenaufwändiges Verfahren, insbesondere bei hygienischen Prozessen und Prozessen mit toxischen oder empfindlichen Stoffen wie in der Pharmaindustrie, oder bei besonders komplexen Anlagen – wie etwa in der Chemie.